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Material

Naturfasern verändern, was Leichtbau leisten kann.

Geringe Dichte, natürliche Dämpfung und eine biogene Rohstoffbasis — Bauteilkonzepte, die technisch, ökologisch und wirtschaftlich neu gerechnet werden können.

Warum Naturfasern

Nicht nur Verstärkung. Charakter im Bauteil.

01

Geringere Dichte

Naturfasern haben eine wesentlich geringere Dichte als Glasfasern, Aluminium oder Holz — das eröffnet neue Möglichkeiten im Leichtbau.

02

Kosten & kurze Logistik

Agrar- und Textilindustrie sind in Europa seit Jahrhunderten etabliert und effizient — europäisches NFK ist wettbewerbsfähig.

03

Natürliche Dämpfung

Die Faserstruktur nimmt Schwingungen und Geräusche anders auf als klassische Verstärkungsfasern — relevant für großflächige Fahrzeugteile.

04

Nachhaltigkeit

Nachwachsende Rohstoffe statt Bergbau. Speicherung von biogenem Kohlenstoff statt hohem CO₂-Ausstoß energieintensiver Fasern.

Rohstoffe

Welche Naturfasern wir einsetzen.

Fasern aus Nutzhanf, Flachs und weiteren stehen in Europa kostengünstig, in großen Mengen und mit effizienter Wertschöpfungskette zur Verfügung.

Industriehanf

Schnell nachwachsend, robuste Faser mit hoher spezifischer Steifigkeit — Anbau und Verarbeitung in Europa (Frankreich, Niederlande, Deutschland).

Flachs (Lein)

Feine, leistungsfähige Faser mit langer europäischer Textiltradition — gute mechanische Eigenschaften und Oberfläche.

Vlies, Gewebe & UD-Gelege

Je nach Lastfall: Vliese für flächige Bauteile, Gewebe und unidirektionale Gelege für gezielte Verstärkung.

NFK-Sandwich-Lagenaufbau
Lagenaufbau

Sandwich — leicht und steif.

Gelcoat, Naturfaser-Verstärkung, PU-Kern und Funktionsschichten — definiert kombiniert für große, steife und leichte Bauteile.

  • Topcoat / Gelcoat für definierte Oberfläche
  • Naturfaser-Verstärkung (z. B. Industriehanf-Vlies)
  • PU-Kern für Steifigkeit bei geringem Gewicht
  • Lokale Verstärkungen & Inserts nach Bedarf
Die nächste Generation Verstärkungsfasern

Naturfaser-Verbund als technischer Werkstoff.

Zuschnitt von Naturfaser-Textilien

Naturfasern bringen faserverstärkte Kunststoffe ins 21. Jahrhundert: leichter, dämpfend, europäisch. Für großflächige Sicht- und Verkleidungsteile sind sie eine echte strukturelle Alternative — kein grünes Add-on.

  • Geringere Dichte als Glasfaser (~1,3 vs. 1,9 g/cm³)
  • Natürliche Dämpfung — ruhigere, leisere Bauteile
  • Biogen & europäisch — nachwachsend statt mineralisch/fossil
  • Vergleichbare mechanische Eigenschaften in passenden Anwendungen

Im Kontext: klassische Verstärkungsfasern, die wir nicht verarbeiten

Glasfaser (GFK)

Etabliert, kostengünstig, hohe Festigkeit — der Standard für viele Verbundbauteile.

Grenze

Höhere Dichte, mineralisch und energieintensiv, kaum Dämpfung, schlechtere CO₂-Bilanz.

Unser Fokus: NFK

NFK ist die leichtere, nachhaltigere Alternative — besonders für großflächige Sicht- und Verkleidungsteile.

Carbonfaser (CFK)

Höchste Steifigkeit und Festigkeit bei sehr geringem Gewicht — für hochbelastete Strukturen.

Grenze

Sehr teuer, energieintensiv in der Herstellung, sprödes Versagen — für viele Bauteile überdimensioniert.

Unser Fokus: NFK

Für großflächige Verkleidungs- und Strukturbauteile trifft NFK den wirtschaftlichen Punkt — ohne CFK-Kosten.

Bauteilökonomie

Kosteneffizienz im Fokus.

Der wirtschaftliche Hebel entsteht nicht über den Faserpreis, sondern aus dem Zusammenspiel von Materialeinsatz, Bauteilgewicht und Fertigungsprozess.

Häufige Fragen

Gut zu wissen zum Material.

Wie verhalten sich Naturfasern bei Feuchtigkeit?
Über Harzsystem, Additive und Lagenaufbau wird die Feuchteresistenz gezielt eingestellt und auf die jeweilige Anwendung ausgelegt.
Wie ist das Brandverhalten?
Das Brandverhalten lässt sich über Additive im Harzsystem einstellen und je nach Anforderung — etwa für Bahn-Anwendungen — auslegen.
Wie langlebig und dauerfest sind NFK-Bauteile?
In passenden Anwendungen erreichen sie mit GFK vergleichbare mechanische Eigenschaften; die Auslegung erfolgt auf den konkreten Lastfall.
Sind die Bauteile recyclingfähig?
Ja. Unser Material erlaubt die Rückgewinnung von Kohlenstoff — davon rund 50 % biobasiert. Nachwachsende Rohstoffe statt Bergbau.
Woher kommen die Fasern?
Aus europäischem Anbau, vor allem Hanf und Flachs, mit regionaler und effizienter Wertschöpfungskette.
Sind Naturfasern teurer als Glasfaser?
Der wirtschaftliche Hebel liegt im fertigen Bauteil — aus Material, Prozess und Gewicht — nicht im Faserpreis allein.

Sprechen wir über Ihr Bauteil.

Senden Sie uns eine Zeichnung, ein bestehendes GFK-Bauteil oder eine Idee — wir melden uns und bewerten gemeinsam das Potenzial für Naturfaser-Verbund.

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