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Produktion

Der nächste Sprung im Leichtbau entsteht im Prozess.

NFK-Wetpreg-Molding verbindet kontrollierten Lagenaufbau, definierte Imprägnierung und industrielle Formgebung zu einem neuen Fertigungsweg für Naturfaser-Verbundbauteile.

Neue Fertigungslogik

Neue Materialien brauchen neue Prozesse.

Naturfaser-Verbund entfaltet seine Stärke, wenn Faser, Harz, Werkzeug und Bauteil konsequent zusammen gedacht werden.

Maßgeschneiderte Faserverstärkung

Naturfaser-Textilien mit unterschiedlichen Eigenschaften werden gezielt kombiniert — statt zufälliger Faserverteilung.

Volle Prozesskontrolle

Digital erfasste, automatisierte Prozessparameter sichern gleichbleibende Qualität über die gesamte Serie.

Konsolidierte Aushärtung

Eine wiederverwendbare, temperierbare Vakuumhaube bringt den Konsolidierungsdruck — geringe Taktzeit, homogene Wandstärke.

Unser Verfahren

NFK-Wetpreg-Molding — kontrolliert, effizient, seriennah.

Fibryx Imprägnieranlage — NFK-Wetpreg-Molding

Beim NFK-Wetpreg-Molding werden Naturfaserlagen definiert und teil-automatisiert imprägniert und anschließend im Werkzeug mit einer wiederverwendbaren, temperierbaren Silikon-Vakuumhaube konsolidiert und ausgehärtet. So entsteht ein Verfahren, das weniger von manuellen Nassprozessen abhängt — mit reproduzierbarer Bauteilqualität.

  • Kontrollierter Lagenaufbau & hoher Faservolumengehalt
  • Geringe Taktzeit durch temperierbare Vakuumhaube
  • Wenig Einweg-Verbrauch — die Vakuumhaube ist wiederverwendbar
  • Geringere Werkzeugkosten als RTM — eine Form genügt
  • Reproduzierbare Serienqualität für großflächige NFK-Bauteile
01

Naturfaser

Maßgeschneiderte Textilien aus Hanf, Flachs & Co., passend zugeschnitten.

02

Imprägnierung

Definierte, teil-automatisierte Imprägnierung der Zuschnitte (Wetpreg).

03

Lagenaufbau

Kontrollierter Lagen- und Sandwichaufbau im Werkzeug.

04

Konsolidierung

Wiederverwendbare Vakuumhaube, geringe Taktzeit, konstante Qualität.

05

Serienbauteil

Beschnitt, Finish, Montage — montagefertige Komponente.

Weiterentwicklung klassischer Verfahren

Wo etablierte Verfahren an Grenzen stoßen.

NFK-Wetpreg-Molding ist nicht in jedem Fall besser — aber gezielt dort, wo klassische Verfahren für großflächige Naturfaser-Bauteile in Serie nicht ideal passen.

Handlaminieren

Fasermatten werden manuell mit Harz getränkt und in eine offene Form eingelegt.

Grenze

Stark handarbeitsabhängig: schwankende Qualität und Faservolumengehalt, lange Taktzeiten, offene Verarbeitung.

Mit NFK-Wetpreg-Molding

Definierter, vor-imprägnierter Lagenaufbau statt manuellem Nasslaminat — reproduzierbar und seriennah.

Faserspritzen

Geschnittene Fasern werden zusammen mit Harz auf die Form gespritzt.

Grenze

Zufällige Faserorientierung und geringere Strukturqualität; hoher Verschnitt.

Mit NFK-Wetpreg-Molding

Gezielt ausgelegte Naturfaserlagen statt zufälliger Faserverteilung.

Vakuuminfusion (VARI)

Trockene Fasern im geschlossenen Vakuumaufbau, Harz wird per Unterdruck infundiert.

Grenze

Prozesssensibel (Fließwege), viel Einweg-Verbrauchsmaterial, lange Rüst- und Prozesszeiten.

Mit NFK-Wetpreg-Molding

Definierte Vor-Imprägnierung + wiederverwendbare Vakuumhaube: weniger Einweg, kürzere Taktzeit, weniger Prozessrisiko.

RTM (Resin Transfer Moulding)

Trockene Preform in einem geschlossenen Zwei-Schalen-Werkzeug, Harz wird injiziert.

Grenze

Hohe Werkzeug- & Anlagenkosten; Amortisation erst bei höheren Stückzahlen.

Mit NFK-Wetpreg-Molding

Vergleichbare Prozesskontrolle bei geringerem Werkzeugaufwand — eine Form + temperierbare Vakuumhaube.

Prepreg / Autoklav

Vorimprägnierte Fasern werden drapiert und unter Temperatur und Druck ausgehärtet.

Grenze

Teuer, Kühllagerung und begrenzte Topfzeit, energie- und kapitalintensiv (Autoklav).

Mit NFK-Wetpreg-Molding

Kontrollierter Lagenaufbau wie beim Prepreg — ohne Kühlkette, High-End-Kosten und Autoklav.

Von der Idee zum Serienteil

In vier Phasen zur Komponente.

Welchen Mehrwert können wir mit NFK für Ihr Bauteil realisieren? Wir bewerten es gemeinsam — Schritt für Schritt.

01

Konzeptstudie

Potenzial für Gewicht, Kosten und Eigenschaften bewerten — NFK vs. GFK.

02

Design & Auslegung

CAD, Lastfälle, Material- & Lagenaufbau, Werkzeugkonzept.

03

Prototyp & Tests

Musterbauteile, Demonstratoren, Material- und Bauteiltests.

04

Serienfertigung

Prozessfenster, Qualitätssicherung, Finish & Montage — bis ~5.000 Stück/Jahr.

Häufige Fragen

Gut zu wissen zum Verfahren.

Für welche Stückzahlen eignet sich NFK-Wetpreg-Molding?
Besonders für Klein- bis Mittelserien großflächiger Bauteile — typischerweise bis rund 5.000 Stück pro Jahr. Werkzeug- und Prozessauslegung erfolgen passend zur Zielstückzahl.
Wie groß können die Bauteile sein?
Das Verfahren eignet sich für großflächige Verkleidungs-, Klappen- und Sandwichbauteile. Die konkrete Maximalgröße hängt von Werkzeug und Geometrie ab — sprechen Sie uns mit Ihrem Bauteil an.
Welche Oberflächenqualität ist möglich?
Von definierter, lackierfähiger Oberfläche (Gelcoat) bis zur sichtbaren Naturfaser-Optik. Die Oberfläche wird im Werkzeug und im Finish gezielt eingestellt.
Wie hoch sind die Werkzeugkosten im Vergleich zu RTM?
Geringer: Statt eines geschlossenen Zwei-Schalen-Werkzeugs genügen eine Form und die wiederverwendbare Vakuumhaube. Das macht auch großflächige NFK-Bauteile wirtschaftlich.
Lassen sich Inserts und Befestigungspunkte integrieren?
Ja. Lokale Verstärkungen, Inserts und Befestigungspunkte werden im Lagenaufbau berücksichtigt — für montagefertige Komponenten.
Wie steht es um Feuchtigkeit, UV und Brandschutz?
Über Additive im Harzsystem lassen sich Feuchte-, UV- und Brandverhalten gezielt einstellen und je nach Anwendung auslegen.

Von der Idee zum Serienteil.

Welchen Mehrwert können wir mit NFK für Ihr Bauteil realisieren? Lassen Sie uns das Potenzial gemeinsam bewerten.

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